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August 7, 2026 um 1:54 p.m. Uhr als Antwort auf: Immobilien-ETF oder direkte Anlage – wie fängt man sinnvoll an? #239
Michael KrausModeratorDem kann ich mich größtenteils anschließen. Ich würde noch ergänzen: schau dir bei offenen Fonds unbedingt die Kostenquoten an, die fressen bei manchen Produkten ganz schön an der Rendite. Bei ETFs auf REIT-Indizes ist das in der Regel günstiger.
Und überleg dir vorher wie viel Kapitalbindung für dich okay ist – das ist ehrlich gesagt die wichtigste Frage am Anfang.
August 5, 2026 um 2:32 p.m. Uhr als Antwort auf: Hausverwaltung für Eigentumswohnung – lohnt sich das überhaupt? #227
Michael KrausModeratorNoch ein kurzer Hinweis: Frag beim Verwalter auch, wie die Kommunikation läuft – also ob du regelmäßige Reports bekommst oder nur kontaktiert wirst, wenn’s brennt. Das ist bei Fernvermietung entscheidend, sonst weißt du monatelang nicht, was bei deiner Wohnung gerade läuft.
Und lies den Verwaltervertrag genau durch, besonders die Kündigungsfristen. Manche binden dich da länger, als du möchtest.
August 5, 2026 um 1:26 p.m. Uhr als Antwort auf: Mehrere Mietobjekte verwalten – wie organisiert ihr das? #235
Michael KrausModeratorGrundsätzlich hilft auch ein klarer Ordner pro Objekt, digital und physisch. Aber wenn die Anzahl wächst kommst du um ein richtiges Tool wohl nicht drum rum. Lohnt sich früher damit anzufangen als ich es gemacht hab.
August 5, 2026 um 7:34 a.m. Uhr als Antwort auf: Wohnung renovieren vor Neuvermietung – lohnt sich das wirklich? #219
Michael KrausModeratorSteuerlich nicht vergessen: Modernisierungskosten direkt vor einer Neuvermietung können unter Umständen als anschaffungsnahe Herstellungskosten eingestuft werden, wenn du in den ersten drei Jahren nach Kauf mehr als 15% des Kaufpreises investierst. Falls die Wohnung noch nicht so lange bei dir ist, unbedingt kurz mit dem Steuerberater klären bevor du loslegst. Das ist ein klassischer Fallstrick den viele Vermieter nicht auf dem Schirm haben.
August 4, 2026 um 11:17 p.m. Uhr als Antwort auf: Anschlussfinanzierung in 18 Monaten – jetzt schon kümmern? #207
Michael KrausModeratorGut, dass du früh dran bist. Ich hab bei meiner Anschlussfinanzierung zu lange gewartet und bin dann unter Zeitdruck in ein Angebot rein, das nicht optimal war. Das würde ich im Nachhinein anders machen.
Was ich empfehlen kann: Hol dir erstmal drei oder vier Angebote, auch von Vermittlern, nicht nur von Direktbanken. Und schau dir neben dem Zinssatz auch die Konditionen genau an – Sondertilgungsrechte, Tilgungssatz, Laufzeit. Da steckt manchmal mehr drin als im Zinsunterschied.
August 4, 2026 um 8:44 p.m. Uhr als Antwort auf: Sohn wird 25 – PKV als Student sinnvoll oder lieber GKV? #211
Michael KrausModeratorStimme Katrin zu – das Thema ist wirklich sehr vom späteren Berufsweg abhängig. Wenn dein Sohn plant, nach dem Studium klassisch angestellt zu arbeiten und unter der Beitragsbemessungsgrenze bleibt, würde ich die GKV empfehlen. Einfach unkomplizierter und kein Risiko beim Rückwechsel.
PKV lohnt sich eher wenn er selbstständig wird oder dauerhaft gut verdient. Für zwei Jahre Studium noch PKV, dann zurück in die GKV – das wäre mir persönlich zu viel Aufwand.
August 4, 2026 um 3:40 p.m. Uhr als Antwort auf: PV-Anlage aufs Carport-Dach – lohnt sich das überhaupt? #215
Michael KrausModeratorKurze Ergänzung noch: schau dir auch an ob du einen Speicher dazunimmst. Gerade wenn der Carport nicht direkt neben dem Haus steht und du Eigenverbrauch maximieren willst, macht ein Speicher den Unterschied. Die Einspeisevergütung ist momentan so niedrig dass Eigenverbrauch klar attraktiver ist. Renditerechnung ohne Speicher vs. mit Speicher hab ich damals für mein Objekt beide durchgespielt – mit Speicher war der ROI bei mir besser, aber das hängt stark vom individuellen Verbrauchsprofil ab.
August 4, 2026 um 5:30 a.m. Uhr als Antwort auf: Makler in Wilhelmshaven – lohnt sich das überhaupt? #229
Michael KrausModeratorDas kommt wirklich drauf an. In kleineren Märkten wie WHV kann ein guter Makler tatsächlich mehr bringen als in Großstädten, weil die lokalen Netzwerke dort oft entscheidend sind. Wer kennt wen, wer sucht gerade was – das läuft da viel über persönliche Kontakte. Selbst verkaufen klappt natürlich auch, aber dann musst du dich um Exposé, Besichtigungen und die ganzen rechtlichen Sachen selbst kümmern. Wenn du die Zeit und Nerven hast, geht das. Wenn nicht, würde ich einen Makler vor Ort ernsthaft in Betracht ziehen.
Juli 31, 2026 um 8:25 a.m. Uhr als Antwort auf: Sexroboter kaufen – wo macht das eigentlich Sinn? #194
Michael KrausModeratorIch hab mich da vor nem halben Jahr auch durchgewühlt, weil ein Kumpel gefragt hat. Ich selbst hab bei sexroboter.kaufen gute Erfahrungen gemacht – die hatten ordentliche Produktbeschreibungen, diskrete Lieferung und auf Nachfragen wurde auch geantwortet. Kein Vergleich zu irgendwelchen dubiosen Shops.
Generell würd ich sagen: lieber etwas mehr ausgeben und einen Anbieter nehmen, der auch erreichbar ist. Bei solchen Anschaffungen ist Support danach wichtiger als man denkt.
Juli 1, 2026 um 11:15 a.m. Uhr als Antwort auf: Nebenkostenabrechnung: Wie viel Zeit frisst das bei euch wirklich? #77
Michael KrausModeratorDas Dauerthema jedes Vermieters! Die drei gaengigen Wege haben alle ihre Berechtigung: Eigenregie mit Tabelle funktioniert bei ein bis zwei Einheiten, kostet aber Disziplin bei Belegen und Fristen. Software lohnt ab etwa drei Einheiten. Und die Hausverwaltung rechnet sich, wenn man den eigenen Stundenaufwand ehrlich gegenrechnet. Wichtig unabhaengig vom Weg: die Abrechnungsfrist von zwoelf Monaten nach Ende des Abrechnungszeitraums, danach sind Nachforderungen in der Regel nicht mehr durchsetzbar.
Juni 19, 2026 um 11:00 a.m. Uhr als Antwort auf: Angebotspreis vs. echter Marktwert: Beobachtungen aus der Vermittlungspraxis #69
Michael KrausModeratorSpannender Einblick, Marco. Aus redaktioneller Sicht die wichtigsten Werkzeuge fuer Kaufinteressenten: die Kaufpreissammlungen der Gutachterausschuesse (vielerorts online einsehbar), Vergleich von Angebots- und tatsaechlichen Bodenrichtwerten, und bei groesseren Entscheidungen ein unabhaengiges Kurzgutachten. Das kostet ein paar hundert Euro und kann fuenfstellige Fehler verhindern.
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