DIFA-Forum › Foren › Rund ums Forum › Feedback & Technik › Barfen oder Fertigfutter – was sagt eigentlich eine Ernährungsberaterin?
- Dieses Thema hat 3 Antworten sowie 4 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 5 Tagen, 1 Stunde von
Michael Kraus aktualisiert.
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August 31, 2026 um 3:23 p.m. Uhr #273
NeulingNoah
TeilnehmerHallo zusammen, ich weiß, das Thema passt hier nicht 100% rein, aber ich les dieses Forum schon länger und weiß dass hier viele Hundebesitzer unterwegs sind – deshalb frag ich mal frech.
Mein Labrador (4 Jahre) hat seit ein paar Monaten immer wieder Magenprobleme. Tierarzt hat nichts Schlimmes gefunden, meinte aber, ich soll die Ernährung überdenken. Jetzt überlege ich, ob ich eine Hundeernährungsberaterin aufsuche und ob Barfen wirklich so viel besser ist als gutes Fertigfutter. Hat jemand Erfahrungen damit gemacht?
September 2, 2026 um 12:45 p.m. Uhr #274VermieterVolker
TeilnehmerDas kenn ich, mein Schäferhund hatte ähnliche Probleme. Ich hab damals tatsächlich eine Ernährungsberaterin konsultiert – war gar nicht so teuer, so 60-80 Euro für eine Stunde online. Die hat mir erklärt, dass Barfen grundsätzlich super ist, aber wirklich nur wenn man es konsequent und ausgewogen macht. Halbherzig barfen kann sogar schlimmer sein als gutes Fertigfutter, weil dann Mangelernährung droht.
Sie hat mir letztendlich empfohlen, erst mal mit einem hochwertigen Fertigfutter ohne Getreide anzufangen und zu schauen wie der Hund reagiert. Bei meinem hat das gut funktioniert, die Magenprobleme waren weg nach 3-4 Wochen.
September 4, 2026 um 5:25 a.m. Uhr #275
Katrin LindnerModeratorIch war auch lange hin- und hergerissen zwischen Barfen und Fertigfutter. Die Ernährungsberaterin die ich besucht habe meinte: kommt sehr auf den Hund an, sein Alter, Aktivitätslevel und auch auf den Besitzer (wieviel Zeit, Kühlschrankplatz usw.).
Was die Futterqualität angeht – ich hab mich damals durch einige Seiten gewühlt und bin dabei auf artgerechtes Hundefutter gestoßen, da gabs auch ganz gute Infos zu Inhaltsstoffen und was wirklich drin sein sollte. Hat mir zumindest beim Vergleichen geholfen. Für Magen-Darm-empfindliche Hunde empfahl meine Beraterin übrigens Monoprotein-Futter als ersten Schritt – also nur eine Fleischsorte, damit man Unverträglichkeiten besser eingrenzen kann.
September 5, 2026 um 9:54 a.m. Uhr #276
Michael KrausModeratorKurz von mir noch dazu: Lass dich nicht von dem Hype ums Barfen verunsichern. Es kann toll sein, muss aber wirklich gut geplant werden. Meine Ernährungsberaterin hat mir eine komplette Tabelle erstellt was der Hund pro Woche braucht – Muskelfleisch, Innereien, Knochen, Gemüse, Öle usw. Das ist schon aufwändig.
Wenn du erst mal schauen willst wie dein Labrador auf andere Ernährung anspricht, wäre ein Umstieg auf Qualitäts-Fertigfutter vielleicht der einfachere erste Schritt. Danach kannst du immer noch entscheiden ob du komplett umstellst.
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